Workshop

Termin:

Dienstag, 20. Oktober 2009 10:00-17:00

Veranstaltungsort:

Veranstaltungszentrum Techno-Z Salzburg

Jakob-Haringerstr.5-III, 5020 Salzburg

 

"Sichere Softwareentwicklung"

"Produktentwicklung nach IEC 61508 / ISO 26262 juristisch ein Gebot, wirtschaftlich der Tod?"

 

Salzburg Research und der Studiengang Informationstechnik und System-Management der FH-Salzburg, laden zum ersten Workshop „Sichere Softwareentwicklung“ mit dem Titel: "Bedeutet die Produktentwicklung nach IEC 61508 / ISO 26262 juristisch ein Gebot, wirtschaftlich aber den Tod?" am 20. Oktober 2009 von 10:00-17:00 ins Techno-Z Salzburg. Sie geben damit Einblicke in die Produktentwicklung nach einzelnen Sicherheitsnormen. Die Teilnehmer lernen erste Aspekte für die richtige Anwendung von Sicherheitsstandards im Bereich Softwareentwicklung kennen, weiters werden rechtliche und finanzielle Auswirkung von Haftungsansprüchen erörtert.

Software wird zunehmend integraler Bestandteil von Produkten und Dienstleistungen. Dies gilt auch für Branchen, die bisher keine oder wenig Software eingesetzt haben. Insbesondere der Bereich der „embedded systems“ erfasst Produkte wie Heizungssteuerungen, Fluchtwegsysteme. Die Qualität der Software- und Netzwerkelemente in diesen Produkten hat somit eine unmittelbare Auswirkung auf die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte und Dienstleistungen.

Neben der funktionalen Qualität der Endprodukte und Dienstleistungen ist aber auch der Prozess der Entwicklung selbst zunehmend Qualitätskriterien unterworfen. Dies gilt insbesondere für sicherheitskritische Anwendungen. Aber auch öffentliche Ausschreibungen, die von allen Anbietern einen Qualitätsnachweis fordern. Haftungsregelungen sind zusätzliche Argumente für eine Überprüfung bzw. Zertifizierung der Qualität von Software- und Kommunikationselementen.

Wettbewerbsfähige und damit am Markt erfolgreiche Softwareprodukte bedingen neben der Qualität der angebotenen Funktionen zunehmend die Nachvollziehbarkeit der entsprechenden Entwicklungsprozesse, d.h., WIE die Software entstanden ist, welchen Regeln und Normen sie entspricht, usw. Das Einhalten von Normen und Standards im Bereich Softwareentwicklung und Prozessgestaltung bestätigen dem Auftraggeber einen hohen Grad an Professionalität und die Qualität der Softwareprodukte. Auftraggeber im öffentlichen Bereich und Firmen fordern immer mehr die Zertifizierung nach bestehenden Normen.

 

Was wird vermittelt?

Der Workshop gibt Ihnen einen ersten Einblick in die Produktentwicklung nach einzelnen Sicherheitsnormen. Es werden verschieden Methoden der Softwareentwicklung für sicherheitskritische Produkte beleuchtet. Die Teilnehmer lernen erste Aspekte für die richtige Anwendung von Sicherheitsstandards kennen. Es werden rechtliche und finanzielle Auswirkung von Haftungsansprüchen erörtert. Wie die Produktentwicklung nach einzelnen Sicherheitsnormen umgesetzt werden kann, werden anhand von zwei Fallbeispielen erläutert.

 

Der Workshop richten sich an:

  • Entwickler von Softwaresystemen und sicherheitskritischer Systeme
  • Anwender von Softwaresystemen und sicherheitskritischen Komponenten
  • Prozess-Sicherheitsexperten
  • QM-Beauftragte
  • Entwicklungsverantwortliche
  • Manager von Unternehmen
  • Behörden

 

Leistungen

  • eintägiger Workshop laut Program
  • Getränke und Snacks in den Pausen
  • Mittagessen
  • Get Together
  • Workshopunterlagen

 

Für die Teilnahme am Workshop verrechnen wir einen Unkostenbeitrages von Euro 88,- inkl. Mwst. pro Teilnehmer.